Regional und saisonal –
Welches Obst und Gemüse hat
Saison im April?

Wenn es um regionale Ernährung geht, werden wir im April nicht gerade von Vielfalt verwöhnt. Wir haben für euch eine Auswahl zusammengestellt, welches Gemüse gerade trotzdem Saison hat.





Champignons

Als Zuchtpilze sind weiße und braune Champignons das ganze Jahr über aus heimischem Anbau erhältlich. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Pilze fest sind und keine Druckstellen und welke Stellen haben. Beim Säubern darauf achten, dass sie nicht zu viel Wasser ziehen – lieber mit einem Messer und Pinsel reinigen. Champignons sind nicht lange haltbar, können aber ca. 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden (vorhandene Verpackungsfolien besser entfernen, damit Kondenswasser verdunsten kann). Champignons kann man roh essen, wobei der Verzehr größerer Mengen vermieden werden sollte. Champignons schmecken gekocht, gebraten und mariniert. (Foto: © lurs - Fotolia.com)    
 

Chicorée

In Deutschland hat Chicorée ca. von Oktober bis April Saison. Beim Kauf sollte man auf weiße Blätter mit gelben Spitzen achten. Dunkle Stellen oder grüne Verfärbungen sind Zeichen falscher oder zu langer Lagerung. Der bittere Geschmack ist nicht jedermanns Sache – hier hilft es u. U. den Strunk kegelförmig herauszuschneiden, denn in ihm sitzen die meisten Bitterstoffe. Chicorée schmeckt z. B. in Streifen geschnitten als Salat und ergänzt sich hier gut mit frischen Früchten und Nüssen. Am Stück lässt sich Chicorée dünsten, schmoren und überbacken. Eiserne Töpfe sollte man übrigens meiden: Sie lassen Chicorée schwarz werden! (Foto: © mates – Fotolia.com)

Feldsalat

Feldsalat hat von ca. Oktober bis Ende April Saison. Wusstet ihr, dass er Temperaturen bis minus 15 Grad verträgt? Frischer Feldsalat liegt locker und knackig in der Auslage, bzw. in der Packung. Ältere Ware fällt schnell zusammen und wird welk und matschig. Obwohl Feldsalat heute meist vorgereinigt in die Läden kommt, sollte er gut geputzt und gewaschen werden – sonst knirscht es schnell mal zwischen den Zähnen. Anschließend z. B. in der Salatschleuder gut trocknen. Feldsalat schmeckt z. B. mit einem einfachen Essig-Öl-Dressing, Joghurt- oder Sauerrahmsoßen und verträgt sich gut mit Knoblauch und anderen Salaten. Das Dressing sollte man immer erst kurz vor dem Verzehr zugeben, da der Salat schnell zusammenfällt. Locker eingeschlagen in feuchtes Küchenpapier hält er sich in einer Plastiktüte mehrere Tage im Kühlschrank. (Foto: © ucky – Fotolia.com) 

Lauch/Porree

Lauch aus heimischem Anbau gibt es fast das ganze Jahr über, ca. von Juli bis April, wobei man zwischen Sommer- und Winterlauch unterscheidet. Der Sommerlauch schmeckt etwas milder als der herbere Winterlauch. Bei der Zubereitung schneidet man die weiße Wurzel ab und entfernt die harten oder beschädigten äußeren Blätter. Tipp: Schneidet man die Stangen längs bis zur Mitte auf, lässt sich eventuell vorhandener Sand beim Waschen einfacher herausspülen. Lauch eignet sich hervorragend als Grundlage oder Beilage in Suppen, aber auch in Tartes sowie gekocht als Gemüsebeilage. Lauch schmeckt wunderbar mit Muskat, Pfeffer und Petersilie und passt gut zu Käse- und Sahnesoßen. (Foto: © emuck – Fotolia.com)

Rhabarber

Die heimische Rhabarber-Saison dauert von frühestens April bis Ende Juni. Danach wird in der Regel nicht mehr geerntet, um den Pflanzen genügend Zeit zur Regeneration zu geben. Wusstet ihr eigentlich, dass Rhabarber kein Obst, sondern eine Gemüsesorte ist? Beim Kauf sollte man auf feste und glänzende Stangen achten. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen bleibt er im Kühlschrank ein paar Tage frisch. Roh ist Rhabarber übrigens schwer bekömmlich und sollte von daher immer gekocht werden. Der saure Rhabarber eignet sich als Kompott oder Konfitüre, sowie als Kuchenbelag und verträgt sich übrigens prima mit Erdbeeren. (Foto: © fotogal - Fotolia.com)

   

Spargel

Die offizielle Spargelsaison in Deutschland ist kurz: von Mai bis Juni. Je nach Witterung gibt es aber ab ca. Mitte April schon Spargel aus heimischem Anbau. Am 24. Juni ist übrigens klassischerweise der letzte Spargelstich, damit die Pflanzen sich bis zur nächsten Saison regenerieren können. Frischen Spargel erkennt man an festen Stängeln, geschlossenen Köpfen und saftigen, nicht verholzten oder braunen Schnittstellen. Weißen Spargel schält man vom Kopf zum Stilende hin dicker werdend, damit er nicht holzig, bzw. fasrig schmeckt. Grüner Spargel wird nur im unteren Drittel dünn geschält. Spargel wird in der Regel gekocht oder gedünstet, muss aber nicht zwangsweise mit einer Sauce hollandaise ertränkt werden. Auch in Olivenöl gebraten ist er eine Delikatesse! Für Suppen eignet sich auch der wesentlich günstigere Bruchspargel. (Foto: © ExQuisine – fotolia.com)

Spinat

Frischen Spinat gibt es von ca. April bis Juni und von September bis November. Beim Einkauf auf frische Ware achten, da Spinat nach der Ernte sehr schnell an Vitaminen verlieren soll! Die Spinatblätter sollten gut gewaschen und in einem Sieb abgetropft werden. Spinat kann man roh als Salat essen, in Öl oder Butter dünsten, kochen oder als Füllung verwenden. Dazu passen z. B. Muskat, Mandelblätter und Käse- oder Sahnesoßen. (Foto: © Dionisvera – Fotolia.com)